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Basis-Element Wasser
Die Quelle des Lebens
Unser Körper besteht zu über 70% daraus, exakt der gleiche Anteil der Erdoberfläche ist davon bedeckt. Die ersten 9 Monate unseres Lebens verbringen wir darin und zeitlebens ist und bleibt es unser wichtigstes Lebensmittel – Wasser, H2O, Ursprung allen Lebens. Jeder von uns verbraucht pro Tag im Durchschnitt 130 Liter dieses kostbaren Elements und doch wissen wir so wenig darüber.
Wasser ist gleichbedeutend mit Leben und Jugend. Der Körper eines Säuglings besteht zu ca. 80% aus Wasser, der eines Greises nur noch zu ca. 60%. Die nachlassende Fähigkeit, Wasser im Körper zu binden, ist eines der charakteristischsten Merkmale des Alterns überhaupt. Alle Organismen, ob Pflanzen oder Tiere, haben diese Eigenschaft gemeinsam: im Alter trocknen sie langsam aber sicher aus.
Wasser erfüllt in unserem Körper eine zentrale Funktion. Um diese Funktion zu verstehen, sollten wir ein bisschen in der Zeit zurück reisen, zu den Anfängen des Lebens. Die ersten Lebensformen waren Einzeller. Diese Zellen schwammen im Urmeer und eben daraus nahmen sie durch ihre Zellhülle die benötigten Nährstoffe auf. Stoffwechselabfälle wurden wieder durch die Zellmembran nach außen an das Wasser abgegeben und fortgespült. Mit der Zeit bildeten sich Mehrzeller, aber das Ernährungsprinzip blieb gleich. Schließlich sind wir aus den Meeren an Land gekrochen, und unsere Zellen haben sich zu einem komplexen Körper geformt.
Die Aufgabe des Wassers in unserem Körper hat sich nicht geändert. Es ist das Lösungsmittel für Nähr- und Abfallstoffe. Es versorgt uns mit Gutem und spült Schlechtes davon. Wenn es reichlich zirkuliert, gedeihen und wachsen wir, wenn der Fluss des Lebens langsam austrocknet, altern und welken wir. Unsere Zellen bekommen nicht mehr genug von dem, was sie benötigen, und sie ersticken in ihrem Müll, der nicht mehr entsorgt wird. Degeneration und Krankheit sind die Folge.
Trinken – aber was und wie viel?
Täglich 2 bis 3 Liter Flüssigkeit werden empfohlen. Bier, Wein, Limonade, Kaffee, Mineralwasser, „light“-Getränke und dergleichen sind Flüssigkeiten, doch zu viel davon trinken sollten wir nicht. Mit Flüssigkeit ist Wasser gemeint, nichts als reines Wasser.
Aus der Entstehungsgeschichte des Lebens auf der Erde wissen wir, wie unsere Zellen sich ernähren und sich von ihren Abfällen wieder trennen. Doch ist es nicht mehr das Wasser der Meere, das unsere Zellen umspült, sondern wir haben unser eigenes kleines Meer um uns herum gebaut und mit 2 Quadratmetern Haut umspannt, damit es nicht ausläuft. Durch die Nahrung fügen wir dem Körper ständig Stoffe zu, die durch den Verdauungsapparat zerlegt und letztendlich in Wasser aufgelöst werden müssen, um sie zu den Zellen zu schwemmen. Durch Lunge, Niere, Haut und Darm scheiden wir ständig Wasser aus. Also brauchen wir ständig Nachschub an neuem Lösungsmittel. Damit es seiner Funktion, nämlich Stoffe transportieren zu können, bestmöglich gerecht werden kann, muss es möglichst rein sein. Das bedeutet, es dürfen möglichst wenige Stoffe von vornherein darin enthalten sein, so dass es eine möglichst hohe Lösungskapazität hat.
Je reiner desto gesünder –gilt das auch für Mineralien?
Neueste Untersuchungen haben eine bemerkenswerte Erkenntnis zu Tage gefördert. Es gibt einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Reinheit des Wassers und dem Gesundheitszustand und der Lebenserwartung der Personen, die es trinken. Mit Reinheit bezeichnen diese Studien aber nicht die Abwesenheit von Giften oder Verschmutzungen, sondern von Mineralstoffen. Je mineralärmer das Wasser, desto gesünder. Damit wurden jahrzehntelange Meinungen über die gesundheitsfördernden Aspekte des mineralisierten Wassers plötzlich über Bord gefegt.
Unser Körper ist nicht dafür gemacht, Mineralien aus dem Wasser aufzunehmen. Dies ist bei einem gewissen Verständnis für die Evolution auch logisch. Bekannt ist, dass im Verdauungstrakt gewisse Mineralstoffe und Spurenelemente in Verwertungskonkurrez zueinander stehen. Dies liegt daran, dass diese Stoffe oft die gleichen Transportmoleküle nutzen. Pflanzliche und tierische Nahrung enthält Mineralstoffe und Spurenelemente in so genannten organischen Verbindungen, z. B. Chelaten, bei denen eine optimale Verwertung gewährleistet ist, weil in diesen Verbindungen das Transportmolekül oft bereits enthalten ist. Mineralien im Wasser dagegen haben den Nachteil, in freier Lösung vorzuliegen und die bindungsstärksten davon schließen die andern von der Verwertung aus. Damit kann aus Wasser nicht der richtige Mineralienmix für den Körper gewonnen werden.
In der Viehzucht ist dies übrigens ein alter Hut. Obwohl Chelate in der Herstellung wesentlich teurer sind wird das liebe Vieh damit gefüttert, da die billigen anorganischen Mineralpräparate schlechte Ergebnisse bringen. Dass dieses Wissen nicht auf den Menschen übertragen wird, liegt wohl an den vielen Werbemillionen eines bestimmten Industriezweiges.
Verkalkung durch Kalkwasser?
Das Leitungswasser in Deutschland unterliegt mit der Trinkwasserverordnung einer der schärfsten Verordnungen überhaupt. Trotzdem enthält es viele Stoffe, auf die es entweder nicht untersucht wird, oder die als unbedenklich gelten. Das Hauptärgernis für die Meisten ist der Kalk, der die Leitungen zerfrisst und Waschmaschinen killt. Ausgerechnet dieser Kalk wird aber in genialen Marketingstrategien dem Verbraucher als gesund und wertvoll verkauft. Kalk bestünde ja aus Calciumcarbonat, chemisch CaCO3, das im Wasser zu freien Calciumionen gelöst sei, und die sind ja so gesund.
Diese Interpretation kann aus zwei Gründen nicht akzeptiert werden, denn so blockieren die freien Calciumionen die Transportmoleküle im Darm, womit die Verwertung anderer Mineralien verschlechtert wird. Zudem ist Kalk, also Calciumcarbonat, nur schwer löslich. Er benötigt dazu eine leichte Säure, meistens Kohlensäure. In einem basischen Medium verschlechtert sich die Löslichkeit schlagartig und die freien Caciumionen verbinden sich wieder zu CaCO3 und fallen als kleine Kalkflocken aus dem Wasser aus. In unserem Dünndarm herrscht mit einem pH-Wert von bis zu 8,0 ein basisches Medium, in unserem Blut mit einem Wert von 7,35 auch. Wenn sich diese kleinen Kalkflocken nun an der Innenwand des Darmes oder der Gefäße anlegen, so ist dies ungünstig.
Was soll im Wasser drin sein?
Am besten nichts. Wasser wirkt nicht durch das, was es in den Körper hinein bringt, sondern durch das, was es imstande ist im Körper zu lösen und zu transportieren. Gelöste Mineralien verschlechtern die Lösekapazität für andere Stoffe. Die Mineralien und Spurenelemente die er braucht, bekommt der Körper ohnehin viel effektiver aus der Nahrung.
Kohlensäure hat im Wasser nun überhaupt gar nichts zu suchen, denn Kohlensäure ist ein reines Stoffwechselendprodukt. Kohlensäure entsteht bei der Energiegewinnung in der Zelle und muss, um Vergiftung zu vermeiden, schnellstmöglich abtransportiert und über die Lunge abgeatmet werden. Kohlensäure zu trinken ist, physiologisch betrachtet, dasselbe wie das Essen von festen Stoffwechselendprodukten.
Chemikalien haben im Wasser ebenso nichts verloren. Es ist erwiesen, dass aus bestimmten Kunststoffflaschen Weichmacher in das Getränk übergehen können, insbesondere, wenn das Getränk Kohlensäure enthält. Also ist die beste Flasche für Wasser immer noch die alte Glasflasche. Leider werden auch im Leitungswasser immer mehr chemische Rückstände gefunden, für die es vom Gesetzgeber zum Teil nicht einmal Grenzwerte gibt. Besonders bedenklich sind die Reste von Medikamenten, die über den Urin in den Wasserkreislauf gelangen. In diversen Regionen in Deutschland haben die Mengen von nachgewiesenen Hormonen (Babypille!), Antibiotika, Cortison, und Psychopharmaka bereits bedenkliche Konzentrationen erreicht. Gleichwohl unsere Wasserwerke ihr Möglichstes tun, um eine hohe Wasserqualität zu gewährleisten, so sind sie doch außerstande, das zu beeinflussen, was außerhalb des Wasserwerkes passiert. Leitungsablagerungen und Austritte von Stoffen aus Blei-, Kupfer- oder Kunststoffrohren sind nachweisbar.
Das beste Wasser macht man sich selbst
Um sich optimal zu versorgen, sind pro Tag 3-4 Liter reinstes Wasser notwendig. Dieses Wasser soll möglichst keine Mineralien, keine Kohlensäure und keine Chemikalien enthalten. Derartiges Wasser gibt es kaum zu kaufen, was also tun? Am besten von allen zur Verfügung stehen Wassern ist hochrein gefiltertes Leitungswasser. Im Handel sind heutzutage sehr leistungsfähige Umkehrosmoseanlagen, die sich durch ein gutes Preis- Leistungsverhältnis auszeichnen. Bei einem täglichen Verbrauch von mindestens 6 Litern in einem 2-Personen-Haushalt haben sich die Anschaffungskosten einer leistungsfähigen Umkehrosmoseanlage in 2-3 Monaten amortisiert, und man legt damit die Basis für ein langes und gesundes Leben.
Sei nett zu deinem Wasser, dann ist es nett zu dir
Die bemerkenswerteste Eigenschaft des Wassers hat der berühmte japanische Wasserforscher Dr. Masuro Emoto entdeckt. Er hat reines Wasser eingefroren und die Kristalle fotografiert. Dabei machte er die verblüffende Beobachtung, dass Wasser, das er unter den Einfluss bestimmter Klänge, Worte oder Emotionen stellte, nach dem Einfrieren typische Kristallstrukturen ausbildete. Wasser, das mit Mozartmusik bespielt wurde, bildete schöne Kristalle, Hassparolen beispielsweise verhinderten das Ausbilden von Kristallstrukturen. Ein paar nette Worte vor dem Einfrieren „dankte“ das Wasser mit attraktiven Kristallen, nach Beschimpfungen blieben die erhofften Eisblumen aus. Die Wissenschaft steht vor einem Rätsel. Aber vielleicht liegt darin der Sinn der Trinksprüche, ein fröhliches „Wohlsein!“ hat so doch einen tieferen Sinn. Wir werden es so schnell nicht erfahren, denn stille Wasser sind bekanntlich vor allem ziemlich schweigsam.
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